21.05.2010: Premiere in den Bergen: ENGINEERING DOBERSEK erstmals in den österreichischen Alpen aktiv
Wasserkraftwerk Kaprun: Problemlösung des Unternehmens für Großanlagenbau überzeugt Betreiber
Wien, Österreich: Ambitionierte Problemlösung des deutschen Unternehmens für Großanlagenbau überzeugt den Betreiber des Wasserkraftwerks Kaprun
Bereits seit Mitte der fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ist das Wasserkraftwerk Kaprun-Oberstufe im Salzburger Land bzw. Kärnten einer der wichtigsten Stromlieferanten Österreichs.
Das ausgeklügelte System aus Stauseen und Kraftwerkskomponenten weiß auch mehr als ein halbes Jahrhundert nach Inbetriebnahme zu beeindrucken: Eingebettet in die bis zu 3.600 m.ü.A. hohe Gebirgsregion „Hohe Tauern“ ist das Wasserkraftwerk ein Symbol für menschliche und technische Höchstleistungen.
Wasserkraft spielt mit einem Anteil von mehr als 55% an der Stromerzeugung generell eine bedeutende Rolle in der Energieversorgung der Republik Österreich. Daher gilt es, den Kraftwerksbetrieb ständig an den Energiebedarf der Haushalte und die natürlichen Gegebenheiten der Umgebung anzupassen. Eine weitere Herausforderung ist es, gleichzeitig das empfindliche Ökosystem der Alpen sowie die Ressource Wasser zu schonen.
Eine anspruchsvolle Aufgabe also an alle, die in den Kreislauf der Stromerzeugung aus Wasserkraft eingreifen.
Im konkreten Fall scheinen manche Aufgaben sogar unlösbar zu sein. Der Kraftwerksbetreiber VERBUND Austria Hydro Power AG wird beispielsweise seit mehr als 15 Jahren mit einer sehr speziellen Problematik konfrontiert:
Im 3,2 Mill. m³ Wasser fassenden Stausee Margaritze, Wochenspeicher des Kraftwerks Kaprun-Oberstufe, lagern sich im Jahresmittel 38.000 m³ Sedimente ab, die die Grundablässe des Stausees stark beeinträchtigen. Diese als „Gletscherschliff“ bezeichneten Sedimente entstammen aus einem vorgelagerten Gletschersee.
Bislang wurde der mit der Verlandung des Sees anfallende Gletscherschliff mittels einer Tauchpumpe umgelagert. Ein aufwändiger und uneffizienter Prozess. Trotz zahlreicher Ansätze gelang es aber bisher keinem Anbieter, eine praktikable Lösung dieses Problems zu präsentieren.
Doch die langjährigen und umfangreichen Erfahrungen von ENGINEERING DOBERSEK GmbH auf dem Gebiet der Energie- und Umwelttechnik zahlen sich aus.
Endlich erhält die VERBUND Austrian Hydro Power AG mit dem Konzept der ENGINEERING DOBERSEK GmbH eine adäquate Lösung der Sediment-Problematik im Stausee Margaritze:
Das Gletscherschliff-/Wassergemisch wird nunmehr mittels einer Transportpipeline in den Jahresspeicher-Stausee Mosserboden übergeleitet. Ein weiteres Highlight: Der bestehende Möllstollen kann für diese Rohrleitung genutzt werden.
Am 29.04.2010 erfolgte in Wien die Vertragsunterzeichnung des österreichischen Kraftwerksbetreibers mit dem Unternehmen für Großanlagenbau aus Mönchengladbach/Nordrhein-Westfalen.
Gegenstand des Vertrages ist die Lieferung und Überwachung der Installation der Aufbereitungsanlage für Gletscherschliff.
Den Weg, den ENGINEERING DOBERSEK mit seinem Konzept im Einklang mit der Natur gefunden hat, leistet über die wirtschaftlichen Gesichtspunkte hinaus einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag:
Durch die Schonung der Wasservorräte im Stausee kann die natürliche Ressource Wasser in vollem Umfang zur Produktion umweltfreundlich produzierter Energie genutzt werden.






